Konventionelles Vorschaltgerät (KVG)

Bei den meisten T8 Röhren, sind noch die alten konventionellen Vorschaltgeräte (KVG) eingebaut. Sie werden auch als elektromagnetische Vorschaltgeräte bezeichnet und bestehen aus drei Teilen

  1. Die Drosselspule begrenzt im Betrieb den Strom. Sie besteht als Spule aus einem aufgewickelten Leiter und besitzt zur Verstärkung der Induktivität mit einem Metallkern. Diese besteht üblicherweise aus geblättertem Eisen.
  2. Das Zündgerät erzeugt die für die Zündung nötige Spannung.
  3. Der Kompensationskondensator ist für den Lampenbetrieb nicht nötig, und beeinflusst diesen auch nicht. Er dient nur dazu nach Außen die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung zu korrigieren und somit die Blindleistung zu reduzieren. Das ist nötig, da sonst die Ströme im Netz unnötig hoch werden. Für Privathaushalte ist die Blindleistungskompensation nicht vorgeschrieben und Blindleistung wird in der Stromrechnung auch nicht erfasst.